Schulaufgabe am 13.11.2006

Johann Wolfgang von Goethe und die Frauen.

Interpretieren Sie die beiden Gedichte nach Inhalt und Form. Stellen Sie die beiden Texte in Bezug zu den Erfahrungen, die der Dichter in Weimar machte! Diskutieren Sie, ob sich der Einfluss der beiden Frauen in den abgedruckten Texten spiegelt.


An Charlotte von Stein

Woher sind wir geboren?
Aus Lieb.
Wie wären wir verloren?
Ohn Lieb.
Was hilft uns überwinden?
Die Lieb.
Kann man auch Liebe finden?
Durch Lieb.
Was lässt nicht lange weinen?
Die Lieb.
Was soll uns stets vereinen?
Die Lieb.





Gefunden

Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,
Da sagt' es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Ich grubs mit allen
Den Würzlein aus,
Zum Garten trug ichs
Am hübschen Haus.

Und pflanzt es wieder
Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort

Die Arbeitszeit beträgt 180 Minuten. Viel Erfolg!