Mehr Sport!

Mehr Denksport!

Der Webquest zu Wortarten


Einleitung | Aufgabe | Vorgehensweise | Materialien | Die Wandzeitung | Auswertung | Abschlussquiz

Einleitung

Stell dir vor: Politiker aller Parteien beklagen neuerdings, dass die Kinder und Jugendlichen zu wenig beweglich sind. Trägheit und damit verbunden gewisse Krankheiten greifen um sich. Deshalb soll der Sportunterricht in der Schule ausgeweitet werden. Vor allem Denksport soll die geistige Beweglichkeit fördern ;-) Fauler Hund

Hürdensprung

Auch im Deutschunterricht sind immer wieder Durststrecken zu überwinden, Hürden zu nehmen und bestimmte Gipfel zu erklimmen. Dabei hat sich herausgestellt, dass auch Deutsch ein Mannschaftssport sein kann. Verschiedene Teams treten gegeneinander an, um den Sieg ins eigene Lager heimzuholen.


Heute treffen sich folgende Mannschaften, um für den Grammatik-Grand Prix zu trainieren:
Wörter-Kids Wörter-Kids

Wortart-Detektive Wortart-Detektive
Word-Artists Word-Artists

Wort-Agenten Wort-Agenten
Wortburger 1870 Wortburger 1870

WWW – Web-Wort-Wiesel WWW Web-Wort-Wiesel
Die Mannschaften treten gegeneinander an, um das Gebirge der Wortarten im Deutschen zu erobern. Dabei sind alle Mittel erlaubt: Doping, Spicken, Schnellstart aus der Pole-Position und Tiefschläge in Nachschlagewerke. Ziel ist, die Gegner durch eine möglichst überzeugende Selbstdarstellung an die Wand zu spielen.

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Aufgabe

Erstellt eine Wandzeitung oder ein großes Plakat, auf dem alle Wortarten mit ihren grammatischen Besonderheiten dargestellt sind. Ein Abschlussquiz muss mit den Informationen aus dieser Wandzeitung gelöst werden können.

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Vorgehensweise

  • Schließe dich einer der oben genannten Mannschaften an. Jede Mannschaft hat ein eigenes Wappen (vielleicht die oben abgebildete Sportart?), an dem sich die Mitglieder erkennen, und das auf der gemeinsam zu gestaltenden Wandzeitung enthalten sein muss.
  • Innerhalb jeder Mannschaft gibt es verschiedene Spezialisten, die jeweils eine bestimmte Teilaufgabe erfüllen:
    1. Deutsche und lateinische Bezeichnungen der Wortarten zusammenstellen
    2. Mehrere Beispiele für jede Wortart suchen und notieren
    3. Versuch, die einzelnen Wortarten zu definieren
    4. Beschreibung der grammatischen Rolle, die die Wörter einer Wortart im Satz spielen
    5. Unterscheidung in flektierbare (veränderbare) und nicht-flektierbare Worten
    6. Auflistung der unterschiedlichen Möglichkeiten der Flexion bei verschiedenen Wortarten
    7. Formulierung eines lustigen, aber sinnvollen Lückentextes, in dem passende Beispiele aus den verschiedenen Wortarten einzufügen sind
  • Diese Teilaufgaben sind von einzelnen Mannschaftsmitgliedern zu lösen. Eventuell kann einer mehrere Aufgaben übernehmen oder einer kann, wenn er mit der eigenen Aufgabe fertig ist, den anderen helfen.
  • Jeder macht sich eigene Notizen auf einem Blatt Papier oder am Computer (Textverarbeitungsprogramm!)
  • Gemeinsam in der Mannschaft ist die Gestaltung der Wandzeitung zu verantworten:
  • Kurze, übersichtliche Zusammenstellung der gefundenen Informationen
  • Schreiben bzw. Drucken dieser Informationen
  • Sinnvolle Anordnung der Informationen auf der Wandzeitung (Tabelle, Spinnennetz, Sternform oder andere Anordnung)
  • Mündliche Vorstellung eurer Arbeitsergebnisse mithilfe der Wandzeitung
Gruppenarbeit

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Materialien

Bücher
Internet

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Die Wandzeitung

Einige Hinweise und Tipps zur Gestaltung einer Wandzeitung:

Die Wandzeitung soll Mitschülerinnen und Mitschüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer informieren. Die Wandzeitung muss so gestaltet sein, dass die Adressaten neugierig werden und Lust bekommen, den Text zu lesen.

Checkliste "Erstellen einer Wandzeitung"

  • Ihr stellt euer Thema WORTARTEN mit Hilfe von selbst geschriebenen Texten, Grafiken, Abbildungen usw. vor.
  • Achtet auf einen klaren Aufbau der Seiten (Einleitung, Hauptteil, Schluss) und auf eine gute Struktur: Gliedert eure Wandzeitung mithilfe von Überschriften in Abschnitte! So erleichtert ihr den Lesern Eurer Wandzeitung das Lesen. 
  • Als gestalterische Bestandteile könnten ihr folgende Elemente verwenden (achtet aber darauf, dass Eure Darstellung nicht zu unübersichtlich wird):
    • Schriftart (groß/klein/kursiv/unterstrichen)
    • Farben (zur Verdeutlichung von Inhalten)
    • Bilder (Fotos/Karikaturen/Kollagen)
    • Symbole (Pfeile/Piktogramme/Satzzeichen)
    • Übersichtlichkeit (Tabellen/Diagramme/Schaubilder)
  • Als "Untergrund" eurer Wandzeitung könnt Ihr Tapetenrolle, Pinnwand oder Schwarzes Brett
Sucht einen passenden Platz für die Wandzeitung (Klassenzimmer, Aula, Stellwand)!
Wandzeitung

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Auswertung

Bewertungskriterium
gut
mittelmäßig
schlecht
Informationsgehalt der Wandzeitung
vollständig und richtig
kleinere Fehler, nicht ganz vollständig
schwere inhaltliche Fehler, falsche Darstellung, wesentliche Teile fehlen
Persönliche Vorstellung der Arbeitsergebnisse
geschickt im freien Vortrag, unter Verwendung der Wandzeitung
gelegentlich stockend, etwas unsicher
nur abgelesen oder ohne Bezug zum Publikum, auf Rückfragen keine oder falsche Antworten
Gestaltung der Wandzeitung und des Vortrags
schön, übersichtlich, handwerklich perfekt, Nutzung aller möglichen Techniken und Medien
angemessen, aber nicht gerade originell
dem Thema unangemessen, unpassend
Eigenleistung und Zusammenarbeit in der Gruppe
ausgewogenes Verhältnis von eigener Leistung und Teamarbeit
geringe Beteiligung an der Gruppenarbeit
unfähig zur Zusammenarbeit mit anderen oder keine erkennbare eigene Leistung

Abschlussquiz


Wenn eure Arbeit, respektive euer Training fertig ist, könnt ihr in einem Wettkampf prüfen, wer der beste Grammatiker unter euch ist. Ruft das folgende Quiz auf, beantwortet alle Fragen sorgfältig und vergleicht eure Punktzahl, bzw. wieviel Prozent der Aufgaben ihr richtig gelöst habt.

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(C) 2007 Günther Neumann, Ludwigsgymnasium Straubing, Landesbeauftragter für den Computereinsatz im Deutschunterricht